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16.8.2017 : 14:53 : +0200

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Ausgabe 2/2017
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wie viele Freunde haben Sie? Nein, nicht die auf Facebook, das wären zu viele. Nein, gemeint sind Menschen, die Ihnen wichtig und für die Sie ebenfalls wertvoll sind. Mit denen Sie etwas verbindet. Mit denen Sie lachen und weinen können. Über alles reden, denen Sie vertrauen und umgekehrt. Echte Freunde eben, die sich auch mal die Meinung geigen, aber da sind, wenn es drauf ankommt. Und einen retten, wenn’s sein muss.

Ziemlich beste Freunde sind das. Und von denen haben wir wohl kaum mehr als fünf bis sieben. Was nicht nur mit Charakter, sondern mit Zeit zu tun hat, weil gute Freundschaften gepflegt werden müssen. Auf dass wir einstimmen können in den immergrünen Gassenhauer „Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste, was es gibt auf der Welt“ – das Titelmotto dieser famos-Ausgabe.

Dem Geheimnis von Freundschaft haben wir versucht, auf die Spur zu kommen. Ein bisschen ausgeklammert haben wir dabei die Frage, ob Männer und Frauen wirklich „nur“ gute Freunde sein können – oder ob da irgendwann die Erotik und der Sex dazwischen funken. Ich finde: Es geht durchaus und das sogar gut, aber im Filmklassiker „Harry & Sally“ nimmt’s ein anderes Ende. Was nicht tragisch ist, denn Liebespaare sollten ja sowieso möglichst gute Freunde sein.

Den Dreiklang „Feind, Freund, Parteifreund“ lassen wir gewissen Kreisen der Politik vorbehalten. Ich halte es mit dem „Elf Freunde müsst ihr sein“ aus dem Fußball als Erfolgsformel für ein gut funktionierendes Team, auch wenn das nicht gleich Händchen halten bedeutet. Der Verein für Familien in Nürnberg, der famos herausgibt und der in diesen Tagen zehn Jahre alt wird, ist so ein Club aus Gleichgesinnten, die auf einer Wellenlänge liegen.

Das ist erfreulich – und mit diesem guten Gefühl wünsche ich allen viel Vergnügen beim Lesen und einen famosen Sommer! 

 

Jo Seuß & das famos-Team